Totenkult - Mumifizierung II


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Naturmumien
Naturmumie
Ägypten bietet allein durch das Klima einen optimalen Ort für die Mumifizierungstechnik. In der Vorgeschichte haben die Bewohner in Ober- und Mittelägypten Mumien in Felle oder Matten gehüllt, mit Grabbeigaben versehen und in der Wüste beigesetzt. Einige Gräber wurden z.B. durch den Wind freigelegt und die Ägypter konnten beobachten, dass sich einige Körper erhalten hatten. Sie waren zwar eingetrocknet, aber Haut und Haare waren noch sehr gut erhalten. Normalerweise beginnt der Verwesungsprozess gleich nach dem Tod von innen her. Doch wenn es besonders warm ist, die Klimaverhältnisse stimmen, verbunden mit guter Ventilation, trocknen gleichzeitig die Haut und das Muskelgewebe aus. Die Körper lagen im heißen Sand und vor allem durch Wüstenwind begann die Austrocknung und somit Konservierung. Das Muskelgewebe wurde hart und konnte deshalb von Insekten und Bakterien nicht mehr angegriffen werden. Erfolgte dieser Prozess sehr schnell, stoppte er auch die Verwesung im Inneren des Körpers. Es sind hauptsächlich die klimatischen Bedingungen die Ursache für Naturmumien in Ägypten. Es lässt sich aus diesen Naturmumien sogar der Speiseplan rekonstruieren.